
COLCA CANYON ...Auf unserem Abstieg wurden wir
von einer Frau in ihr Lehmhütten-Bauerngehöft zum Essen eingeladen. Sie
erzählte irgendetwas von Meerschweinchen. Die Neugier einmal einen solchen
Braten zu essen, lockte uns. Auf dem Hof stand ein mit Stroh gedeckter
Meerschweinchenstall... Vier dieser bei uns als Streicheltiere geltenden Nager,
mussten heute daran glauben... Sie wurden kurz gebrüht, so ließ sich das Fell
leichter ausrupfen... Weiß und nackig kamen sie in die Pfanne... Als
Beschwerung kam auf jedes Schweinchen ein faustgroßer Stein, so dass überall Pfannenkontakt
hergestellt war... Eine anderthalbe Stunde nach dem Schlachten lag der Braten
schon auf dem Teller...
CORDILLERA BLANCA ...Wir entschieden uns, selbst zwei
Esel zu kaufen. Nach der Wanderung hätten wir die Tiere ja wieder verkaufen
können... Gesagt, getan... Jetzt war das Transportproblem gelöst und wir
konnten noch zwei lebende Hühner vom Markt mitnehmen...In der Nacht holten wir
unser Huhn Anni und unseren Hahn Hans mit ins Zimmer, damit sie keiner klaut.
Punkt 3:30 Uhr fing Hans lauthals an zu krähen. Da auch unsere Gastfamilie
dadurch geweckt wurde, musste er zurück ins Hühnernetz...
Noch kannten unsere Esel die Wege
rund ums Dorf und liefen prächtig... Am Nachmittag mussten wir eine primitive
Holzbrücke überqueren. Der erste Esel lief ohne Probleme darüber. Der Zweite
bockte auch noch nach drei Stunden ziehen, zerren, Augen verbinden, gut
zureden, peitschen und der Hilfe zweier Indios. Er war nicht über die Brücke zu
kriegen...
Unsere
Höhepunkte in Peru: