Winter-Expedition Februar 2006: Überquerung des Ladogasee bei St. Petersburg

 

Dazu die Chemnitzer Morgenpost vom 24.01.2006 S. 5:

 

Eis-Wanderung: Drei Chemnitzer wollen über Europas größten See

 

Das ist schon verrückt: Während ganz Chemnitz bibbert, können manche von der sibirischen Kälte gar nicht genug bekommen.

Einer von ihnen ist Reiko Dürr (34). Der Chemnitzer will mit seinen Freunden Frank Schwarzer (48) und Dirk Biege (42) den größten See Europas überqueren – den Ladogasee im Nordosten Russlands. 300 Kilometer zu Fuß, bei bis zu 25 Grad unter null.

„Am 7. Februar fahren wir mit dem Bus nach St. Petersburg“, erzählt der Abenteurer. „Von dort aus wollen wir 80 Kilometer über die zugefrorene Newa laufen und dann noch einmal 220 Kilometer über den See.“ Zweieinhalb Wochen soll die Wanderung über die 30 Zentimeter dicke Eisdecke dauern. Zurück geht´s mit dem Zug. „Jahresurlaub mal anders“, sagt Dürr schmunzelnd. Geträumt habe er davon erstmals vor zehn Jahren. Damals gab´s kein Visum. Deshalb hat er zunächst in Schweden, Norwegen und im „eisigen“ Vogtland beim Wintercampen geübt. Die Schlittschuhe, auf denen 25 Kilometer täglich zurückgelegt werden sollen, sind Marke Eigenbau. Auch die Schlitten haben die drei selber konstruiert – aus Rettungsbooten. Darauf werden Zelte, Schlafsäcke und Verpflegung verstaut: Nudeln, Schokolade, Speck – und Babybrei. „Der schmeckt lecker und ist viel preiswerter als spezielle Outdoor-Nahrung“, weiß der junge Papa. Und gegen die Kälte hilft ein Fläschchen Rum... pap

 

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